Das Leben einer schizodepressiven Person
 



Das Leben einer schizodepressiven Person
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Über

Hallo an alle da draußen! Ich nenne mich jetzt mal Caro; ich bin zurzeit 24 Jahre alt. Ich wohne seit ein paar Jahren im Heimatland einer meiner Eltern, in Lateinamerika. Ich spreche also Spanisch, Deutsch und mein Englisch ist nicht unbedingt schlecht. Vor einigen Jahren habe ich die Diagnose „Schizoaffektiv“ erhalten. In meinem Fall wechseln sich immer depressive Phasen und Psychoseerfahrungen ab. Seit meinem 19. Geburtstag etwa habe ich mit meiner Psyche zu kämpfen; also seit fünf langen Jahren. Meine langjährige Beziehung ist durch meine Krankheit kaputt gegangen und mein Körper leidet etwas aufgrund der vielen Medikamente und sehr hohen Dosen. Nun bin ich in einer Psychotherapie; musste vor kurzem die Thera wechseln, weil sie mir in den ganzen Monaten nicht geholfen hatte. Bei der Neuen aber habe ich nun wieder Hoffnung, dass es mir irgendwann besser geht. Caro

Alter: 25
 

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Mein Freund

Mein Freund hat sich nach einigen Tagen mal wieder gemeldet.Ich hoffe so sehr, dass er es ernst mit mir meint. Ich bin naemlich sehr labil und jede Enttaeuschung, jede schlechte Erfahrung macht mich echt fertig.Er meinte, dass er es ernst meint. Dass er wartet und dass er weiss, dass ich irgendwann gesund werde. Das hat mir den Nachmittag versuesst. ♥♥♥
2.2.16 22:04


Einfuehrung

Dies ist mein erster Eintrag hier in meinem neuen Blog. Ich hoffe, ich langweile euch nicht allzu sehr. Ich war seit Jahren in einem Forum, doch irgendwie wurde es mit der Zeit zu eintönig für mich; zu viele Regeln, zu viel Kontrolle. Fast alles gilt als Trigger-Beitrag und das wird dann editiert, was ich sehr schade finde, wenn einem die Beiträge gekürzt werden...Ich möchte hier einen Neuanfang starten; meinen eigenen Blog kreieren, so eine Art öffentliches Tagebuch, das aber auch gleichzeitig anonym sein soll.Ich leide sowohl an Depressionen als auch an schizophrenen Psychosen, an Zwänge und an der Boderline-Persönlichkeitsstörung. Alles macht mich sehr zu schaffen. Trotz Medis ging es mir immer wieder schlecht und ich wollte einfach nur sterben. Ich habe mehrere Suizidversuche hinter mir, 4 um genau zu sein.Der Höhepunkt wurde im letzten Jahr, 2015 erreicht: da habe ich es zwei Mal versucht. Folgen davon merke ich leider noch, arge Merkprobleme; diese Mischung von Medis und Alkohol war wohl keine gute Idee, also lieber Finger weg. Ich sollte mich lieber auf meine Genesung konzentrieren als auf irgendwelche „sicheren“ Suizidmethoden. Obwohl es mir gerade ganz ok geht, finde ich immer noch keinen Sinn am Leben. Ich frage mich was wir alle hier machen und wieso man sich die Welt und das Leben ausgedacht hat; trotzdem heißt das nicht, dass wenn man an einer Sache keinen Sinn findet, dass es auch keinen Sinn hat. Wir sind einfach so sehr in unserem dunklen und engen Tunnel drinnen, dass uns keine Erklärung zufrieden stellt.Ich musste die Therapeutin wechseln. Ich war monatelang bei der einen, doch ihre Methode hat mir nicht geholfen. Doch bei der neuen habe ich sofort ihre positive Energie bekommen. Es fühlt sich richtig schön an mal das Leben durch die rosarote Brille zu betrachten. Ich sage nicht, dass das Leben schön ist und dass es das perfekte Glück gibt, sondern, dass man die schönen Momente genießen sollte; das ist nämlich der Trick um das eigene Leben ein wenig lebenswert zu gestalten.Ich habe kein Internet zu Hause, muss also jedes Mal ins Internetcafe, habe aber nicht immer die Erlaubnis oder die Lust dahin zu fahren, kann also nicht immer posten. In vielen Sachen bin ich typisch europäisch finden die Leute hier. Zum Beispiel mein Musikgeschmack sorgt hier sehr für Verwunderung, denn ich höre nämlich sehr gerne Rockmusik, auf Englisch. Staind, Taproot, Breaking Benjamin, Evanescence sind einige Beispiele. Ich höre aber auch mal gerne die modernen nationalen Lieder.Ich schreibe sehr gerne - habt ihr sicher schon gemerkt; doch manchmal bin ich in einer richtigen Blokade und habe keine Ideen. Und auch mal keine Lust Texte zu verfassen. Meine psychischen Krankheiten sind leider chronisch, werde also für immer Medis einnehmen müssen, doch hoffentlich trotz allem ein normales Leben führen. Ich bin dabei mir eine Arbeit zu suchen und habe da so einen Freund, der sich kaum meldet, aber naja, was soll man machen..?Ich recherchiere krankhaft über alles was mit meiner Krankheit zu tun hat. Ich verletze mich selbst, sowohl körperlich als auch psychisch, sagte mir die neue Therapeutin. Ich habe schon viele Abschiedsbriefe verfasst.....Ich schreibe gerade einen Text, der heißt: Der (letzte?) Abschied.Den habe ich vor etwa zwei Wochen angefangen und den immer noch nicht zu Ende geführt. Ich bin fast täglich suizidal, wurde deswegen in Erwägung gezogen, mich einzuweisen, doch hier sind Psychiatrien sehr teuer...... Man wird sich halt etwas anderes überlegen müssen, sollte es mir wieder schlechter gehen. Alle Reduzierversuche sind nach hinten losgegangen; ich nehme sehr viel in sehr hohen Dosen ein: Neuroleptika und Antidepressiva, Betablocker gegen das Herzrasen und Antiepileptika gegen ein durch die Medis verursachtes Problem mit den Augennerven. Das ist alles sehr bescheiden.Diesen einen Text werde ich hier irgendwann veröffentlichen, wenn ich den überhaupt mal fertig bekomme. Und wenn das hier nicht zensiert wird.Ich werde suizidal, wenn ich bestimmte Lieder höre. Und ich höre sie fast täglich, absichtlich. Um mich zu quälen, mich zu bestrafen. Meine Gedanken sind richtig destruktiv. Ich zerstöre mich selber. Ich bin richtig sensibel...sehr labil, werde leicht durch irgendwelche Andeutungen oder Kommentare verletzt. Also drücke ich mich vor Bewertungen aller Art.Ach Caro, ich hoffe, dass du bald mit dem Studium anfangen kannst und eine Arbeit bekommst und sich dein Freund mal regelmäßig meldet. Er scheint ein ganz lieber Mensch zu sein, doch ich denke, er hat ne andere. Ich sollte ihn mal konfrontieren.Ich lebe bei meinen Eltern, ja, immer noch. Denn man kann mich ja kaum alleine lassen, da ich gleich Unsinn anstelle, sei es SVV oder ein Suizidversuch oder Ähnliches. Wenn ich zu lange alleine bin, kommen gleich diese negativen Gedanken. Ich muss ständig im Begleitung sein, weil es mir sonst sehr schlecht geht...Ich habe keine abgeschlossene Ausbildung und das mit 24 Jahren. Ich habe mal Sprachen studiert, werde es hoffentlich bald wieder versuchen, aber nicht genau dieselbe Richtung, sondern eine andere Fachrichtung, welche hoffentlich die Richtige ist. Ich würde mal so gerne einen Uni-Abschluss haben, ich wäre so gerne mit meinem Ex wieder zusammen, ich wäre so gern gesund, ich wäre so gern eine Astronautin! Das letzte war Ironie wohlgemerkt, ich wäre so gern, doch all das wird wohl kaum möglich sein. Das erste vielleicht schon, doch nur vielleicht; das steht in den Sternen.
2.2.16 21:38





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